Freitag, 3. Juni 2011

T-Virus

Jetzt wissen wir warum Necromunda so zombie-verseucht ist! Wir haben den Tank mit dem T-Virus gefunden ;)

Der Tank selber ist einfach eine Packung Schoko-Chips. die wände sind wie immer aus Architekturpappe und die dächer aus Wellpappe.
 Der "versiffte" Effekt entstand mit einer dünnen schwarzen Ink, die ich erst aufgetragen und dann schnell mit sauberem Wasser wieder abgewaschen habe. Die Nasen entstehen wenn man das Wasser solange die Ink noch feucht ist an der oberen Kante aufträgt und herunterlaufen lässt.
Für die Details habe ich mich aus meiner Bits-Box bedient. Schaltpulte und Werkzeugkiste von GW-Panzern, die lampen habe ich aus einem anderen Modell ausgebaut, die Kanister sind von einem Zubehörbausatz von TAMIYA aus ihrer 1:32 WW2 serie und die Rohre und das Gestänge an der seite der Pumpmaschinerie stammen aus einem Geländebausatz einer Tabletopserie die sich Urban War nennt. Urban war ist soweit ich weiss out of print, daher ist es schwer noch an diese Bausätze heran zu kommen. Ich habe mit etwas Glück aus der Grabbelkiste des Tabletopdealers meines Vertrauens ein set "Chemical Plant" ziehen können.



Die Schilder sind eine (frei verfügbare) PDF-Vorlage von dem Blog "Necrohive". Einfach auf etwas dickeren Karton ausdrucken, mit einem Cutter-Messer ausschneiden und aufkleben.

Microart Müllhaufen

Wall-E Lässt grüßen. Diese drei Geländestücke habe ich selbstverständlich nicht selber gemacht, sie sind vielmehr aus den Händen der Microart Studios, einem polnischen Hersteller, der sowohl einige geländestücke als auch verschiedene miniaturen und umbaukits in seinem programm hat. Die Geländestücke sind aus einem Hartschaum (vergleichbar mit Styrodur) in Spritzguß produziert und mit einer versiegelung versehen, so das Farbe gut und deckend auf ihnen hält.


Sonntag, 15. Mai 2011

Die ersten Gebäude

Obwohl Necromunda durchaus auch zweidimensional gespielt werden kann, beispielsweise als Innenlevel in einem Komplex oder dergleichen, machen Spiele doch wesentlich mehr Spaß, wenn man das Spielfeld auf mehrere Etagen verteilt. Um auf meinem Tisch von der Zweidminesionalität eines 40k-spielfeldes weg zu kommen, habe ich bereits früh zwei große dreietagige Gebäude gebaut. Die Gebäude sind in Blockbauweise erstellt, so das man jede einzelne Etage abnehmen, und so bequem in der darunter liegenden mit seinen Figuren agieren kann. Erst kürzlich habe ich einige Details hinzugefügt, dennoch denke ich das die Gebäude so noch nicht vollendet sind, und ich immer wieder am Detaligrad schrauben werde.



Beide Gebäude bestehen aus den selben Materialien und sind auf die selbe art erstellt worden. Auf eine Grundplatte aus Goatfoam bzw. Kappa, einem Material ähnlich der Architekturpappe, nur stabiler, habe ich mit Holzleim Abstandstürmchen aus Legosteinen (was man nicht noch so alles im Keller findet ;) ) geklebt, um den einzelnen Etagen eine gleichmäßige Auflagefläche zu bieten.


Die Goatfoam bzw Kappa Platten die mir zur Verfügung stehen sind im DIN-A4 format, daher musste ich für das größere Gebäude zwei aneinanderkleben. Für eine höhere Festigkeit der Grundplatte habe ich die zwei Platten dazu mit Zahnstochern verstiftet.
Die wände  bestehen aus Architekturpappe, die ebenfalls mit Holzleim verkelbt wurde. Interessant ist das der Holzleim sehr solide auch an den Legosteinen haftet. Um die einzelnen Etagen aufeinander zu fixieren habe ich dort wo die Legosteintürmchen die Etagen tragen, an der Unterseite kleine v-förmige Kanten angeleimt, so das die Etagen wie Puzzleteile ineinandergreifen und nicht verrutschen.




Auf die Dächer habe ich kleine Holzklötzchen (ebenfalls aus dem Keller) geklebt, sozusagen als Klimaanlagen respektive Deckung.
In die Fensteröffnungen habe ich je ein Fensterbrett aus einfachem Pappkarton geklebt. Im Nachhinein habe ich einige der Fenster und Öffnungen mit Hozbrettern (Kaffeerührern) "vernagelt", bzw mit, von verdünnten Holzleim durchtränkten, Zeitungsstreifen verhängt.


Die Bemalung ist recht simpel gehalten. auf eine Grundschicht aus Schwarz habe ich eine weitere Schicht schwarze Farbe, in die ich einen nicht geringen Anteil an Sand gerührt habe, getupft um so eine rauhe Oberfläche zu schaffen. Darüber kam eine gebrushte Schicht aus grau und für das Finish eine ganz feine Schicht weißer farbe, nur eben um die Körnung des Sandes leicht hervorzuheben.
Die Holzverschläge an den Fenstern habe ich nach dem selben Prinzip wie die Holzbrücke bemalt, die verhänge einfach auf schwarz mit einem grau-beige Ton gebrusht.

Mittwoch, 23. März 2011

Holzbrücke


Für diese Brücke habe ich  zwei lange Schaschikspieße aus Holz mit Planken aus Kaffeerührern verleimt. Die Holz-Schaschlikspieße gibt es (mit bis zu 30 cm Länge) in 1€ Shops. Die Planken habe ich mit einer Kneifzange auf rund 4 cm gekürzt und mit Holzleim verklebt.

Um die gesamte Konstruktion etwas zu stabilisieren habe ich anschliessend auf der Unterseite Zahnstocher in zickzackform dazu verleimt.



Schaschlikspieße, Zahnstocher und auch die Kaffeerührer werden aus einem recht hellen Holz gefertigt (unterster stab) . Um sie realistischer und etwas verwitterter wirken zu lassen, bemale ich sie zunächst mit einer 1:2 mischung brauner Acrylfarbe zu Wasser (2. stab von unten). Der hohe Wasseranteil sorgt dafür, das  sich die farbpigmente auf der unebenen Holzoberfläche unterschiedlich verteilen. Sie sinken mit dem verdunstenden bzw ins holz eindringenden Wasser vor allem in die vertiefungendes Holzes. Anschliessend braucht das Holz einige Zeit um wieder zu trocknen. Ist das Holz getrocknet, habe ich das holz erneut mit einer, diesmal deutlich magereren, Mischung (1:10 - 1:20, je nachdem wie dunkel das Holz werden soll) aus schwarzer Acrylfarbe und Wasser (oberster Stab 1:10 darunter 1:20). Durch die magere Mischung setzen sich die deutlich wenigeren schwarzen Pigmente fast ausschließlich in den Vertiefungen im Holz ab, woduch die Holzmaserung sehr schön hervortritt. Die Mischung ist selten homogen, und durch das verstreichen auf der Oberfläche werden die Pigmente unterschliedlich verteilt, so entsteht zusätzlich eine art Witterungseffekt.

Auf der Brücke sieht dies dann so aus:


Montag, 14. März 2011

Der Spieltisch

Mein größtes und Teuerstes Projekt war der Spieltisch selber.
Dies war bisher auch das einzige Projekt für das ich tatsächlich einen Großeinkauf im Baumarkt gestartet habe..

Die Idee war ein modulares Spielfeld für Necromunda zu bauen, mit dem man alle erdenklichen Szenarien zusammenstellen könnte. Ich wollte sowohl Szenarien mit als auch ohne Kanäle stellen können, daher kam mir die Idee die platten beidseitig zu nutzen.




Der Tisch besteht aus 4x6 (24) Platten zu je 30x30 cm Kantenlänge. Hat also ein Gesamtmaß von 1,20x1,80 m Spielfläche. Der Tisch selber ist ein ausgedienter Bürotisch auf den ich eine große Grobspahnplatte geschraubt und diese mit einem Rahmen aus Rechteckleisten versehen habe.
 
Die einzelnen Platten sind MDF platten mit einer Dicke von rund 1cm habe ich im Baumarkt auf die Maße zuschneiden lassen. Dazu habe ich aus Rechteckleisten mit 4x2,8 cm gekauft für den Unterbau.
 
Die Platten habe ich jeweils mit einem Unterbau aus den Rechteckleisten versehen. Diese habe ich mit den Platten verleimt und verschraubt. Ich habe mehrere verschiedene unterbaue gemacht für gerade Kanalstücke, Ecken, T-Stücke, Brücken und Kreuzungen, welche ich auch für andere Ideen nutzen werde.
Die Oberflächen der Platten habe ich entweder mit einer dünnen Schicht aus Reparatur Spachtelmasse oder dünnen Gehwegplatten aus Verpackungkarton belegt. Farblich habe ich die Oberflächen schlicht gehalten. Schwarz mit Anthrazit und danach Weiß trockengebürstet für die offenen Oberflächen und Grau trockengebürstet für die Gehwegsplatten. Die Spuntwände der Kanäle sind ebenfalls durch aufkleben kleiner
Streifen aus Verpackungskarton entstanden, welche ich anschließend mit einer Silber-Schwarz Mischung trockengebürstet habe.
Die Wasseroberfläche habe ich einfach durch aufbringen von querstreifen aus Bastelleim, welchen ich anschließend in Flussrichtung verstrichen habe, simuliert. Farblich habe ich mich hier mit verschiedenen Grüntönen sowie Weiß, Gelb und Blau Akzenten ausgetobt. Um das Wasser etwas lebendiger zu gestalten habe ich Plastikfässer von GW diagonal und längs durchgesägt und die so entstandenen Hälften mit Bastelleim aufgeklebt.
Die Brücken (2 bisher) habe ich aus Architekturpappe* zusammengeleimt. Das Gitter an der Unterseite besteht aus Zahnstochern. Der Unterbau der Platten ist etwas anders geartet als der der Kreuzungen, da ich ihn an die Straßenbreite angepasst habe.



*Architekturpappe, auch Schaumpappe genannt, nutze ich für viele Geländestücke. Sie besteht aus einer Schicht harten Schaumstoffes (ähnlich Bauschaum) die in zwei Pappschichten wie ein Sandwich eingepackt ist. Das Material ist in vielen Hobbybedarf-, Architekturbedarfshops oder auch über E-bay erhältlich. Architekturpappe lässt sich leicht und sehr sauber mit einem scharfen Teppichmesser schneiden und mit Bastelleim verkleben und ist daher ein ideales Grundmaterial für viele Basteleien. Leider verbiegt sie sich auf größeren Flächen wenn sie ungleichmäßig bemalt, also feucht, wird. Daher benutze ich wo es möglich ist eine doppelte Schicht.

Freitag, 11. März 2011

Leitern

Im Einsteiger Leitfaden sprach ich von Leitern aus Rührstänchen und Zahnstochern. Hier ist die Bebilderung dazu! Diese Leitern habe ich "auf die schnelle" zusammengeleimt, weil wir dringend welche brauchten. Daher sind sie weder sauber noch gerade geworden, aber immerhin zweckmäßig. Und sehen allemal besser aus als Proxys*! Wenn ich mal langeweile habe werde ich nochmal welche in schön machen..

*Proxy: beliebiger Gegenstand der oft ausser der Größe und der groben form nichts mit dem eigentlichen gegenstand zu tun hat, aber auf dem Spieltisch als solcher zählen soll.

Montag, 7. März 2011

Aller Anfang ist schwer...

Aller Anfang ist schwer. Ein Freund brachte mich auf die Idee einen Blog für mich als Tabletop-geländebauer und uns insgesamt als kleine Gemeinschaft Necromunda-enthusiasten zu eröffnen, doch wie anfangen?

Ich beginne einfach damit uns mal uns und unser Spiel ein wenig vorzustellen.
Wir sind wie gesagt eine kleine Necromunda, Miniaturen und Tabletop -im allgemeinen- Fangemeinde.
Wir treffen uns Wöchentlich zu kleinen und auch größeren Necromunda spielchen, und feilen schon seit einiger Zeit weiter am Necromunda Regelwerk.
Ich für meinen Teil habe den Geländebau für mich entdeckt, und habe in meinem Hobbyraum einen Spieltisch aufgebaut dessen Geländefundus stetig wächst.


Zu Necromunda:
Necromunda ist ein Skirmish spiel von Games Workshop im 40K universum um Gangfights in den vielen Macropolwelten. Das Regelwerk steht auf der Games-Workshop seite gratis zum Download bereit.
Weitere Infos zu Necromunda


Für alle die Necromunda einmal ausprobieren wollen:
Necromunda Regelwerk

In diesem Blog werde ich in Zukunft bilder und tipps zum Geländebau bzw. Spieltischbau posten, sowie bilder zu unseren Miniaturen und Umbauten.
Nützliche Links und Regelerweiterungen werden natürlich auch nicht fehlen ;)

-Necromunda lebt!-